{"id":5959,"date":"2019-12-11T22:37:52","date_gmt":"2019-12-11T20:37:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ebsv.at\/?page_id=5959"},"modified":"2023-10-24T23:46:05","modified_gmt":"2023-10-24T21:46:05","slug":"sicherheitsregeln","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ebsv.at\/?page_id=5959","title":{"rendered":"Sicherheitsregeln"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7\" src=\"https:\/\/www.ebsv.at\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/EBSV-293x300.jpg\" alt=\"EBSV\" width=\"100\" height=\"102\" srcset=\"https:\/\/www.ebsv.at\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/EBSV-293x300.jpg 293w, https:\/\/www.ebsv.at\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/EBSV-1000x1024.jpg 1000w, https:\/\/www.ebsv.at\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/EBSV.jpg 1529w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><br \/>\n<strong>Das Sportger\u00e4t als Waffe<\/strong><br \/>\nGrunds\u00e4tzlich gilt: Der Bogen ist zwar ein Sportger\u00e4t, aber seine Abstammung von einer Waffe kann er nicht verleugnen. Auch ohne hohes Zuggewicht und Jagdspitzen sollte der Sportbogen immer auch als Waffe gesehen werden und entsprechend gilt im Umgang mit ihm angemessene Sorgfalt.<\/p>\n<p><i><u>Die Verwendung von Armbr\u00fcsten ist aus Sicherheitsgr\u00fcnden verboten.<\/u><\/i><\/p>\n<p><strong>Freies Schussfeld<\/strong><br \/>\nJeder Sch\u00fctze hat sich selbst zu vergewissern, dass das Schussfeld frei ist. Dabei ist auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand nach beiden Seiten und hinter der Scheibe zu achten. Bei einem technischen Gebrechen, z. B. wenn beim Abschuss die Nocke bricht, kann der Pfeil fast 90\u00b0 zur Schussrichtung nach links (Rechtssch\u00fctze) bzw. rechts (Linkssch\u00fctze) fliegen! Es gilt jedoch: je gr\u00f6\u00dfer der Winkel desto geringer die Energie des Pfeils.<br \/>\nEin Pfeil der den Rand der Scheibe ber\u00fchrt, kann noch sehr weit und in nicht vorhersagbarer Richtung fliegen.<\/p>\n<p><strong>Aus dem Schussfeld gehen<\/strong><br \/>\nAlle auf einem Bogenschie\u00dfplatz Anwesenden haben darauf zu achten, nicht unvermutet in das Schussfeld eines anderen Sch\u00fctzen zu geraten.<br \/>\nNiemand darf zur Scheibe vorgehen, bevor nicht alle Sch\u00fctzen das Schie\u00dfen beendet haben. Wenn jemand hinter die Scheibe geht, z. B. zum Pfeilsuchen, muss er die anderen Sch\u00fctzen darauf aufmerksam machen: Beim Feldschie\u00dfen\/3-D Schie\u00dfen ist zu diesem Zweck der Bogen deutlich sichtbar vor der Scheibe aufzustellen.<br \/>\nEin Feldkurs\/3-D Parcours darf nur entlang der markierten Wege, und nur in der festgelegten Richtung begangen werden.<br \/>\nKinder d\u00fcrfen niemals unbeaufsichtigt gelassen werden.<\/p>\n<p><strong>Nur in Richtung auf die Scheibe ausziehen<\/strong><br \/>\nBogen mit und ohne Pfeil immer nur in Richtung der Scheibe spannen.<br \/>\nNiemals senkrecht nach oben schie\u00dfen, der Pfeil kommt irgendwann wieder herunter!<br \/>\nVor allem Compoundb\u00f6gen d\u00fcrfen nicht &#8222;von oben&#8220; ausgezogen werden, weil das Release vorzeitig ausl\u00f6sen k\u00f6nnte.<br \/>\nBeim Feldschie\u00dfen muss vor allem beim Bergabschie\u00dfen ber\u00fccksichtigt werden, dass der Pfeil auch in der Notspannung und erst recht bei vollem Auszug unabsichtlich freigegeben werden k\u00f6nnte. Also nicht aufrecht ausziehen und dann erst zur Scheibe hinunterbeugen!<\/p>\n<p><strong>Nur an der Schusslinie ausziehen<\/strong><br \/>\nKein Sch\u00fctze darf seinen Bogen mit oder ohne Pfeil ausziehen, wenn er nicht an der Schusslinie steht.<br \/>\nEin Pfeil darf erst an der Schusslinie eingelegt werden. Nicht geschossene Pfeile m\u00fcssen vor dem Verlassen der Schusslinie vom Bogen genommen werden.<\/p>\n<p><strong>Nur unter Anleitung beginnen<\/strong><br \/>\nKinder d\u00fcrfen nur unter Aufsicht eines Erwachsenen schie\u00dfen. Anf\u00e4nger sollten ihre ersten Versuche ebenfalls nur unter Anleitung eines erfahrenen Sch\u00fctzen unternehmen. Bei \u00c4nderungen an der Ausr\u00fcstung sollten sich weniger erfahrene Sch\u00fctzen bei Bogenh\u00e4ndler oder von erfahrenen Kollegen beraten lassen.<\/p>\n<p><strong>Material kontrollieren<\/strong><br \/>\nDas Material muss regelm\u00e4\u00dfig auf Sch\u00e4den kontrolliert werden.<br \/>\nWurfarme k\u00f6nnen sich bei sehr gro\u00dfer Hitze verwinden, und die Sehne kann beim Schuss vom Bogen springen. Mittelst\u00fccke sollten gelegentlich auf Spr\u00fcnge an der Vorderseite im Griffbereich untersucht werden. Beim Aufziehen der Sehne auf den Bogen sollte diese jedes mal sorgf\u00e4ltig auf gerissene Str\u00e4nge besonders im Bereich der Mittelwicklung und der Augen untersucht werden. Zur Schonung der Sehne sollten die Ausnehmungen an den Wurfarmenden glatt gefeilt werden. Auch durch st\u00e4ndiges Anschlagen an den Armschutz kann die Sehne durch gescheuert werden.<br \/>\nDie Nocken und Pfeile sollten immer beim Zur\u00fcckkommen von der Scheibe kontrolliert werden. Besch\u00e4digte oder aufgeweitete Nocken m\u00fcssen sofort ausgetauscht werden. Carbonpfeile k\u00f6nnen an der Spitze aufplatzen.<br \/>\nAchtung: Carbonfasern dringen leicht in die Haut ein, sind aber nur sehr schwer wieder zu entfernen und f\u00fchren zu schmerzhaft eiternden Wunden!<\/p>\n<p><strong>Nie &#8222;trocken&#8220; schie\u00dfen<\/strong><br \/>\nNie die Sehne ohne eingelegten Pfeil spannen und loslassen (&#8222;trocken schie\u00dfen&#8220;). Durch jeden derartigen Schuss verringert sich die Lebenserwartung des Bogens. Er k\u00f6nnte auch sofort brechen und dadurch Verletzungen verursachen.<\/p>\n<p><strong>Passende Pfeile<\/strong><br \/>\nPfeile m\u00fcssen in L\u00e4nge und Spinewert zum Bogen passen. Auf keinen Fall d\u00fcrfen zu weiche Pfeile geschossen werden, weil diese brechen k\u00f6nnten. Die Pfeile m\u00fcssen so lang sein, dass sie nicht versehentlich \u00fcber die Pfeilauflage hinaus gezogen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Aufpassen beim Pfeilziehen<\/strong><br \/>\nBeim Pfeilziehen ist darauf zu achten, dass hinten niemand steht. Es d\u00fcrfen nie mehrere Sch\u00fctzen einer Scheibe gleichzeitig ihre Pfeile ziehen (au\u00dfer sie ziehen zusammen an einem Pfeil). Beim Pfeilziehen muss mit einer Hand die Scheibe festgehalten werden. Nicht alle Scheiben sind so gut befestigt, wie es sein sollte!<\/p>\n<p><strong>Aufpassen beim B\u00fccken<\/strong><br \/>\nScorezettel sollen ca. 2 m vor der Scheibe abgelegt werden. Es kommt beim B\u00fccken immer wieder zu Kopf- und gelegentlichen Augenverletzungen durch die in der Scheibe steckenden Pfeile!<\/p>\n<h1 class=\"entry-title\">WETTKAMPF<\/h1>\n<p><strong>Freies Schussfeld<\/strong><br \/>\nSchiedsrichter und Organisatoren sorgen f\u00fcr die Sicherheit am Wettkampfplatz. Dennoch hat sich der Sch\u00fctze selbst zu vergewissern, ob das Schussfeld frei ist.<\/p>\n<p><strong>Ausziehen des Bogens<\/strong><br \/>\nKein Sch\u00fctze darf seinen Bogen mit oder ohne Pfeil ausziehen, wenn er nicht auf der Schie\u00dflinie steht.<\/p>\n<h2 class=\"site-title\">F\u00dcR DAS SCHEIBENSCHIESSEN<\/h2>\n<p>Wenn ein Pfeil aufgelegt wird, soll der Sch\u00fctze in Richtung Scheiben zielen, nachdem er sich zuvor vergewissert hat, dass das Wettkampffeld vor und hinter den Scheiben frei ist. Sollte ein Sch\u00fctze vor Beginn des Schie\u00dfens oder in den Pausen zwischen den Distanzen beim Spannen des Bogens mit aufgelegtem Pfeil, absichtlich oder unabsichtlich einen Pfeil auslassen, so z\u00e4hlt dieser Pfeil als Teil der n\u00e4chsten z\u00e4hlenden Passe. Der Schreiber macht einen entsprechenden Eintrag auf dem Schusszettel des Sch\u00fctzen und tr\u00e4gt die Werte aller Treffer dieser Passe (3 bzw. 6) ein, der Wert des h\u00f6chsten z\u00e4hlenden Pfeiles wird abgezogen. Diese Ma\u00dfnahme muss vom Kampfrichter und vom betroffenen Sch\u00fctzen abgezeichnet werden.<\/p>\n<p>Sch\u00fctzen d\u00fcrfen den Bogenarm nicht heben, bevor das akustische Signal f\u00fcr den Beginn der Schie\u00dfzeit gegeben wird.<\/p>\n<p><strong>Betreten und verlassen der Schusslinie<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend des Schie\u00dfens d\u00fcrfen nur Sch\u00fctzen, die mit dem Schie\u00dfen an der Reihe sind, die Schie\u00dflinie betreten. Alle anderen Sch\u00fctzen haben mit ihrer Ausr\u00fcstung hinter der Wartelinie bzw. in den Warter\u00e4umen zu bleiben.<br \/>\nSobald ein Sch\u00fctze seine Pfeile geschossen hat, hat er sofort hinter die Wartelinie zur\u00fcckzugehen.<\/p>\n<p><strong>Ber\u00fchren einer fremden Ausr\u00fcstung<\/strong><br \/>\nKein Sch\u00fctze darf die Ausr\u00fcstung eines anderen Sch\u00fctzen ohne dessen Einverst\u00e4ndnis ber\u00fchren. Ernste Verst\u00f6\u00dfe dagegen k\u00f6nnen bestraft werden.<\/p>\n<h2 class=\"site-title\">F\u00dcR DAS FELD\/3-D BOGENSCHIESSEN<\/h2>\n<p><strong>Wegweiser in der Feldrunde<\/strong><br \/>\nDie Wegweiser sollen ein sicheres Gehen im Kurs gew\u00e4hrleisten und sind daher auf jeden Fall zu beachten. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden darf ein Kurs niemals in entgegengesetzter Richtung begangen werden.<\/p>\n<p>Kein Sch\u00fctze darf zur Scheibe vorgehen, bevor nicht alle Sch\u00fctzen der Gruppe mit dem Schie\u00dfen fertig sind.<\/p>\n<p><strong>Kinder und Jugendliche<\/strong><br \/>\nd\u00fcrfen nur in Begleitung Ihrer Eltern oder unter Aufsicht eines Aktionsleiters im Rahmen eines Kurses oder einer Schnupperstunde die Anlagen des EBSV betreten und ben\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Sportger\u00e4t als Waffe Grunds\u00e4tzlich gilt: Der Bogen ist zwar ein Sportger\u00e4t, aber seine Abstammung von einer Waffe kann er nicht verleugnen. Auch ohne hohes Zuggewicht und Jagdspitzen sollte der Sportbogen immer auch als Waffe gesehen werden und entsprechend gilt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.ebsv.at\/?page_id=5959\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":31,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-5959","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5959"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5959\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7092,"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5959\/revisions\/7092"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/31"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ebsv.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}